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28.2.13

Eltern haben es nicht leicht: Falsches Loben hat Folgen

Es ist offensichtlich wichtig, dass man seine Kinder für ihre Taten lobt und nicht für ihre vermeintlichen persönlichen Eigenschaften:
Eltern loben ihre Kinder auf sehr unterschiedliche Weise: "Du hast hart gearbeitet", "Du bist ein cleveres Mädchen", "Prima" oder "Du hast es geschafft" - all das klingt positiv. In früheren Studien mit Schulkindern hat sich jedoch gezeigt, dass die Art des Lobens unterschiedliche Folgen hat. Formulierungen, mit denen die Eltern unternommene Bemühungen der Kinder loben, lassen Kinder hartnäckiger und erfolgreicher an Aufgaben herangehen. Formulierungen, die das Kind als Person loben, haben jedoch oft den gegenteiligen Effekt.
Hier zum vollständigen Beitrag bei T-Online:
http://www.t-online.de/eltern/kleinkind/id_62127664/erziehung-falsches-loben-kann-kindern-schaden.html

18.12.12

iPads wachsen auf dem Apple-Tree, oder?

Leider bleiben die eigenen Kinder nicht ewig in der Grundschule, denn dort lernen sie noch Dinge, die man im Leben wirklich braucht. Z.B. auf welches Amt man gehen muss, wenn man von Nachbars Hund gebissen worden ist oder woran man Bäume und Pflanzen erkennt.
Als pflichtbewusster Elternteil eignet man sich dieses Wissen zu dieser Zeit an, damit man beim Hausaufgaben-machen helfen und beim Sonntagsausflug nerven kann. In den höheren Klassen ist dann auch höheres Wissen gefragt und die hart erarbeiteten Basics verblassen bis die Kinder am Wochenende mit Papa wieder unbehelligt durch den Wald gehen können. Papa schweigt, nicht, weil er weniger an der Allgemeinbildung der Kinder interessiert ist, sondern weil er eventuell gegebene Antworten nicht mehr überprüfen kann (hinzu kommt, dass die Google-Bildersuche im Wald mangels Empfang nicht eingesetzt werden kann). Na zum Glück habe ich mir die Basics des 1x1 gemerkt, aber das mit den Bäumen ...



Links:
>> http://www.adbusters.org/content/name-these-plantsbrands

13.11.12

Amanda Todd: I can never get that photo back

Ein Mädchen macht einen lächerlich dummen Fehler im Videochat, wird hintergangen, wird gemobbt und nimmt sich nach drei Jahren Hetzjagd das Leben. Solche Geschichten passieren leider immer wieder, und meistens nimmt die Welt nicht einmal Notiz. Zu viele Menschen sterben täglich.
Vielleicht ist es in diesem Fall anders. Denn Amanda Todd hat kurz vor Ihrem Selbstmord noch ein Video aufgenommen, in dem sie ihre Geschichte erzählt. Die Bilder sind einfach und eindringlich. Sie bleiben im Kopf, vor allem dieses hier:
Vielleicht war ihr Tod nicht völlig umsonst. Vielleicht kann sie mit diesem Video Leben retten, indem Sie andere Kinder vor zu leichtfertigem Umgang mit dem Netz warnt. Und uns Eltern, die die wichtige Aufgabe haben, unseren Kindern den Umgang mit dem Netz beizubringen.

Link:
>> My story: Struggling, bullying, suicide, self harm

21.9.12

Richtig schwimmen lernen

Das war jetzt voll doof! Mit diesem Worten beschwerte sich Ben über ein missglücktes Wasserrutschenabenteuer, bei dem er heftig den Kopf unter Wasser bekommen hatte. Dank Schwimmflügel und helfenden Elternhänden war er aber schnell wieder an der Luft. Dass er jetzt aber endlich schwimmen lernen muss, war uns aber schon vorher klar.
Da kam mir in diesem Tagen dieser FAS-Artikel unter die Finger:
Schwimmen entspannt und schont die Gelenke? Von wegen. Fehlhaltungen sind häufig. Brustschwimmen kann sogar ungesund sein und ist für Anfänger ohnehin die falsche Technik. Höchste Zeit für neue Konzepte im Schwimmunterricht.
Da steht unter anderem:

Die meisten Anfänger starten dennoch mit dem Brustschwimmen, auch auf Wunsch der Eltern, die es aus der eigenen Kindheit nicht anders kennen. Dabei gilt es unter Sportwissenschaftlern als besonders schwer zu lernen. Die korrekte Drehung der Hände, der passende Anstellwinkel der Füße, der effektive Rhythmus zwischen Arm- und Beinzug sind diffizil und müssen lange geübt werden.

und weiter ...
Deutlich einfacher zu lernen sei vor allem das Kraulen.  
entscheiden sei aber ...
..., dass die anderen Techniken möglichst rasch dazukommen. Daraus können die Kinder dann individuelle Mischformen entwickeln. Viele kombinieren zum Beispiel den Beinschlag der Krauler mit den Armbewegungen aus dem Brustschwimmen. Ängstliche Kinder bevorzugen das Brustschwimmen - so haben sie alles im Blick. Übergewichtige wiederum lieben Rückenschwimmen.
 Mehrere Schwimmstile zu kennen, bedeute auch Sicherheit im Wasser:
Wer nur eine Technik beherrscht, hat im Notfall zu wenig Rüstzeug. Kinder haben zum Beispiel Probleme damit, sich im Wasser von der Rückenlage auf den Bauch oder umgekehrt zu drehen, wenn sie es nicht üben. Das kann zum lebensgefährlichen Problem werden, wenn sie ins Wasser stürzen.
Link:
>> FAZ Wissen: Köpfchen in die Höh'

18.6.12

Kinderessen in England und Germering

Beim Lesen dieses Artikels über eine junge britische Bloggerin, die ihr Schulessen fotografiert, ist mir mal wieder die in meinen Augen unbefriedigende Qualität eingefallen, die das Mittagessen in unserem Kindergarten hat. Da gibt es halt jeden Tag "Kinderessen", also Fischstäbchen, Pommes, Schnitzel, Spaghetti und Kartoffelbrei. Darauf angesprochen kamen verschiedene Antworten von "Sie können hier kein 5-Sterne-Menü erwarten" bis "wenn wir etwas anderes kochen, dann essen es die Kinder nicht und wir müssen das Meiste wegwerfen". Vor ein paar Jahren war das scheinbar kein Problem, da war das Essen deutlich abwechslungsreicher und gesünder.

Links:
>> BBC: nine-year-old girl banned from photographing her school meals
>> Jamie Oliver - School Dinners

27.3.12

Bienen beobachten

Auf dem HOBOS Webserver kann man per Webcam Bienen im Bienenstock zusehen und eine Vielzahl von Forschungsdaten live einsehen.

Links:
>> www.hobos.de
>> www.virtuelle-schule.de

22.6.11

Politik für Kinder

Aus der FAS habe ich folgende Links für politisch interessierte Kinder und Jugendliche:

http://www.kuppelkucker.de/
Das Internetangebot des Deutschen Bundestages für Kinder. kuppelkucker.de richtet sich an Kinder zwischen 8 und 14 Jahren.

http://www.mitmischen.de/
Jugendlichen bietet der Deutsche Bundestag das Jugendportal mitmischen.de.

http://www.hanisauland.de/
Aufwändige und ständig aktuelle Comicgeschichte (mit Podcast) für Jugendliche zwischen 8 und 14. Ggf.sogar früher.

Übrigens, die Suchmaschine http://www.blinde-kuh.de/ und der Kinderseiten-Verbund http://www.seitenstark.de/ kommen jetzt bei mir öfter zum Einsatz.

26.4.11

Legasthenie Selbsthilfegruppe in Germering

In Germering hat sich eine Selbsthilfegruppe für von Legasthenie und Dyslexie betroffene Eltern gegründet: Die LegaEltern. Man trifft sich regelmäßig am jeweils zweiten Donnerstag des Montags in den Räumen der "Germeringer Insel".

Hier der Link zur Website, die auch viele interessante Infos zum Thema enthält: LegaEltern: Legasthenie Selbsthilfegruppe Germering

7.4.11

Jungs haben es auch nicht leicht.

Ich selbst war ja von der 7. Klasse an in einer reinen Jungenklasse. Dazu noch das Jungeninternat. Da bliebt nicht viel. Als junger Erwachsener habe ich diese Situation so umschrieben: Da wirst Du schwul oder verrückt. Ich habe mich für verrückt entschieden.

Heute lese ich, dass mir vielleicht einiges erspart geblieben ist. Unnötiger Stress mit Mädchen, vor allem als Mitschülerinnen. Damals habe ich das anders gesehen.
Manchmal sind es für Jungen langweilige Inhalte und Methoden. Aber auch das Testosteron trägt zum Unterschied bei. Jungen sind keine Testosteronbomben, aber das Hormon hat Auswirkungen. Es bewirkt, dass Jungen tendenziell mehr in Bewegung sein wollen. Außerdem ist Statusdenken für sie wichtiger als für Mädchen. Jungen treibt stärker die Frage um, welche Position sie im sozialen Gefüge haben. Bin ich drin oder draußen? Kann ich meine Stellung halten? Diese Statusfragen klären manche gerne auch auf körperlicher Ebene.
Aus sueddeutsche.de: Unterrichts mit Mädchen. Dauerstress für Jungen.

21.3.11

Rasieren und Waxen ist im Kinderzimmer angekommen: Die ‘Monster High’ dolls

Im körperhaar-o-phobischen Amerika ist derzeit eine Puppe ein Verkaufsschlager, bei des weniger darum geht die Kopfhaare zu kämmen (oder auch mal abzuschneiden), sondern die restliche Körperbehaarung durch rasieren, zupfen und waxen zu entfernen. Zusammen mit hohen Stiefeln, Minirock und Makeup stellt sie scheinbar das Schönheitsideal und Rollenmodell der neuen Mädchen-Generation von 6 bis 12 Jahren dar. Ich frage mich nur, wer kauft so etwas seinen Kindern? Oder kaufen die Kids das selbst?
If you thought Barbie, with her disproportionately big breasts and tiny waist, sent a bad  message to young girls, wait until you meet of Mattel’s new Monster High doll.

Read more: http://www.foxnews.com/entertainment/2011/03/16/mattels-waxing-shaving-monster-high-doll-sparks-outrage/#ixzz1HBZmSv9H

22.2.11

Jamie Olvier: Jedes Kind über Ernährung unterrichten

Habe ich das schon mal gepostet? Egal. Es ist immer wieder gut und wichtig. Übrigens, es gibt für diesen Vortrag auch deutsche Untertitel (Subtitles Available in [German]).

Heike testet übrigens die "Food Revolution" Rezepte derzeit und gibt sie gerne weiter.

23.8.10

Schreibschrift, ade

In der FAS macht man sich für die Abschaffung der Schreibschrift stark und begründet dies mit alten und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Die Alternative ist simpel: Man solle es einfach bei der handgeschriebenen Druckschrift belassen, in der heute Erstklässler im ganzen Land ohnehin Lesen und Schreiben lernen, bevor sie dann in der zweiten Jahrgangsstufe zu den geschwungeneren Ausgangsschriften angehalten werden.
http://tinyurl.com/344ykbr

Das Prinzip, mit dem man in USA Ärzten das leserliche Schreiben (wieder) beibringt, ist dasselbe: http://stefanblog.heike-stefan.de/2006/03/rzte-lernen-schreiben.html

8.5.10

1x1 Lerntipps

Ich habe gerade (aus gegebenem Anlass) diese, leider mit Google-Ads verseuchte, aber dennoch ganz brauchbare Seite entdeckt: lerntipp.at.

Von dort:

7.3.10

Ben ist Du

Wenn Ben sich auf einem Foto sieht, dann sagt er "Du". Alle anderen in unserer Familie haben ihren Namen, zugegeben, beide Schwestern heißen "Haia" und beide Katzen "Mau". Ja und Ben heißt "Du". Wie war das noch mit ...

16.2.10

Wieder versuchen. Vielleicht wieder scheitern. Aber besser scheitern.

Gerade die Größten unter uns haben oft mit sich selbst gehadert. Genies und Kreative neigen zu Selbstzweifeln und Depressionen. Täglich sehe ich einen begabten Menschen, der sich und sein Können ständig in Frage stellt. Ja, ich meine Dich, Große.

Das Zitat aus der Überschrift stammt sinngemäß von Samuel Backet.

13.2.10

Kwedit - genial und sehr bedenklich

Kwedit ist ein neuer Dienst aus Amerika, bei dem Kinder und Jugendliche, die noch über keine Zahlungsmittel verfügen, schnell und einfach online einkaufen können. Kwedit wird vor allem bei virtuellen Waren, sprich in Online-Communities und Spielewelten explosionsartige Verbreitung finden. Warum? Weil die Kinder sofort einkaufen gehen können und dafür nicht mehr als ein "Versprechen" abgeben müssen, das Versprechen zu einem späteren Zeitpunkt den Kaufpreis nachzureichen.


Als Geschäftsidee ist das natürlich genial, denn es stößt den Markt zu all den Kindern auf, die online gerne Geld ausgeben möchten aber immer erst fragen müssen (und dann meistens ein "Nein" ernten). Leider wird Kwedit Millionen Kinder und Jugendliche in die Schuldenfalle treiben. Ein Kwedit-Versprechen ist nämlich schnell gemacht, aber um dieses anschließend einzulösen braucht man Kohle und die ist nicht ganz so leicht aufgetrieben.
Als die Sparkassen vor Jahren EC-Karten für Jugendliche ausgegeben haben, war der Aufschrei groß. Ich bin gespannt, wann und wie das Wehklagen über Kwedit (und den aus dem Boden sprießenden Nachahmern) sein wird.
Ich denke, wir werden schon bald Kinder sehen, die noch bevor sie auf dem Radar der Schufa sind, einen miserablen Kwedit Score haben. Der Hinweis, den die Kwedit-Betreiber für die Eltern haben, klingt nicht nur in meinen Ohren zynisch: Kwedit würde den Kindern helfen mit Geld umzugehen, und im Übrigen läge es ohnehin in der Verantwortung der Eltern, was ihre Kinder im Internet machen.
"We believe it's a good idea for parents to monitor their teens' on-line activities. [...] teens can let their parents see their balances [...] Talk to your teenagers about money. Learning about money is a skill and educational foundation that helps them succeed in the future."
Der Tipp, mit den Kindern über Geld zu reden, ist sicher richtig und gut. Aus dem Munde von Kwedit klingt das aber wie ein Zigarettenverkäufer, der sagt: "Hey, Deine Kinder sollten eigentlich wissen, dass rauchen ungesund ist."

11.2.10

Die ganz alltägliche Verrohung

Mann muss sich über alltägliche Gewalt und sinkende Hemmschwellen nicht wundern, wenn wir inzwischen schon in der Werbung zu verabscheuungswürdigem, unmenschlichem Handeln aufgefordert werden.

Wir sehen ein kleines, völlig verängstigtes Wesen, das zitternd vor einem sitzt. Der Schweiß rinnt dem armen Ding von der Stirn. Panisch flitzen die Augen von links nach rechts. Außerdem sieht man einen rechten Arm, der mit einem Knüppel oder Ast bewaffnet ist. Und was steht dabei?

MACH IHN FERTIG!

Wer gibt so etwas frei? Fällt denn keinem auf, dass hier zu brutaler Gewalt gegenüber einem offensichtlich wehrlosen Wesen aufgerufen wird? Es ist nicht relevant, dass das nur ein Comic-Wesen ist und dass es sich hierbei nur um "Spiel" handelt. Es ist eine Aufforderung ganz natürliche Instinkte (Schutz geben, sinnlose Gewalt vermeiden) zu überwinden und unmenschlich zu handeln. Ich verstehe das nicht. Soll das Spaß machen? In welchem pubertären boah-goil-kaputtmachen-Hirn entsteht so eine Schweiße? Und die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche (www.Sat1Spiele.de). Ich bin fassungslos.

9.2.10

Meine Daten kriegt ihr nicht

Johannes Caspar, der Hamburgische Datenschutzbeauftragte, ist deshalb in Sorge. Er fürchtet, dass die Schüler die Risiken der "digitalisierten und vernetzten Gesellschaft" nicht mehr bewältigen können, wenn sie nicht das technische und soziale Verständnis dafür erhielten. Deshalb hat der Datenschutzbeauftragte eine Aufklärungskampagne für Schüler gestartet. Sie trägt den Titel "Meine Daten kriegt ihr nicht". Das Pilotprojekt dazu läuft an einer Hamburger Gesamtschule.

"Datenschutz ist Bildungsaufgabe und sollte daher gerade in der schulischen Ausbildung eine besondere Rolle spielen", sagt Caspar. Das Leben in der virtuellen Welt müsse eingeübt werden wie das Verhalten im Straßenverkehr, denn der Weg durch die Cyber-Welt sei nicht folgenlos.

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