Posts mit dem Label geld werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label geld werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2.4.12

Meine erste Milliarde

Wenn ich in den letzten Jahren überhaupt etwas gelernt habe, dann dieses: Mit eigener Hände Arbeit wird man nicht reich. Mehr noch: Mit Arbeit wird man nicht reich. Geld generiert man am Besten dort, wo Geld vorhanden ist. Sprich: Werde Finanzdienstleister oder besser noch eine Bank.
Und da die EZB derzeit die Spendierhosen anhat und jede Bank nach Belieben mit Geld überschüttet, ist jetzt die Zeit gekommen, sich die erste Milliarde überweisen zu lassen. Alles weitere sieht man dann schon.
Hier steht, wie's geht: Wie Sie an die EZB-Milliarden kommen

3.4.11

Was Energie wirklich kostet

Wie auch schon der Beitrag "Wir essen Öl" schlägt dieser Kommentar in der SZ in die Kerbe "Energie ist nur deshalb billig, weil wir auf Kosten zukünftiger Generationen leben". Lesenswert ...

Was kostet Energie? Von "bezahlbarem Strom" zu sprechen, ist im Grunde Betrug. Es ist eine Scheinwelt, in der Energie so billig ist, dass sie hemmungslos verschleudert werden kann, die wahren Kosten sind weit höher, als sie auf den Stromrechnungen erscheinen. Eine verantwortliche Energiepolitik wird teurer für den Verbraucher. Aber sollte es uns das nicht wert sein? 

Weiter auf sueddeutsche.de: Was Strom kosten darf: Die Energie-Lüge

13.2.10

Kwedit - genial und sehr bedenklich

Kwedit ist ein neuer Dienst aus Amerika, bei dem Kinder und Jugendliche, die noch über keine Zahlungsmittel verfügen, schnell und einfach online einkaufen können. Kwedit wird vor allem bei virtuellen Waren, sprich in Online-Communities und Spielewelten explosionsartige Verbreitung finden. Warum? Weil die Kinder sofort einkaufen gehen können und dafür nicht mehr als ein "Versprechen" abgeben müssen, das Versprechen zu einem späteren Zeitpunkt den Kaufpreis nachzureichen.


Als Geschäftsidee ist das natürlich genial, denn es stößt den Markt zu all den Kindern auf, die online gerne Geld ausgeben möchten aber immer erst fragen müssen (und dann meistens ein "Nein" ernten). Leider wird Kwedit Millionen Kinder und Jugendliche in die Schuldenfalle treiben. Ein Kwedit-Versprechen ist nämlich schnell gemacht, aber um dieses anschließend einzulösen braucht man Kohle und die ist nicht ganz so leicht aufgetrieben.
Als die Sparkassen vor Jahren EC-Karten für Jugendliche ausgegeben haben, war der Aufschrei groß. Ich bin gespannt, wann und wie das Wehklagen über Kwedit (und den aus dem Boden sprießenden Nachahmern) sein wird.
Ich denke, wir werden schon bald Kinder sehen, die noch bevor sie auf dem Radar der Schufa sind, einen miserablen Kwedit Score haben. Der Hinweis, den die Kwedit-Betreiber für die Eltern haben, klingt nicht nur in meinen Ohren zynisch: Kwedit würde den Kindern helfen mit Geld umzugehen, und im Übrigen läge es ohnehin in der Verantwortung der Eltern, was ihre Kinder im Internet machen.
"We believe it's a good idea for parents to monitor their teens' on-line activities. [...] teens can let their parents see their balances [...] Talk to your teenagers about money. Learning about money is a skill and educational foundation that helps them succeed in the future."
Der Tipp, mit den Kindern über Geld zu reden, ist sicher richtig und gut. Aus dem Munde von Kwedit klingt das aber wie ein Zigarettenverkäufer, der sagt: "Hey, Deine Kinder sollten eigentlich wissen, dass rauchen ungesund ist."