Willkommen in meinem Leben. Es ist nicht immer einfach mit mir, aber wem sage ich das ...
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31.7.10
28.8.08
Du stinkst! Selba!
Mit fast 40 Jahren stehe ich so viele Metaebenen über den meisten kläglichen Angriffen gegen meine Person, dass ich es mir leisten kann wie ein Kind zu reagieren und dabei auch noch meinen Spaß zu haben. (Krasser Satz, oder?). Aber als Kind und hier habe ich direkt das Beispiel meiner "Großen" vor Augen, ja für ein Kind ist ein Satz wie "Du stinkst!" ein harter Brocken, auf den sie eigentlich nur verletzt reagieren würde: "Stimmt nicht, Du bist gemein, selber!"
Leider tut man damit dem verbalen Angreifer einen Gefallen und bereitet den Weg für weitere Attacken und bis letztlich zu körperlicher Gewalt führen können. Wenn ich aus wenig glorreichen Vergangenheit als Win Tsung/Blitzdefence Schüler etwas behalten habe, dann die: Mache dich nicht zum Opfer. Ein Angreifer meidet die Starken (und hier sind nicht Muskeln gemeint). Mit einer hilflosen Reaktion auf einen unerwarteten Angriff macht man sich aber leider zum Opfer.
In der FAS wurden letztens ein paar Abwehrstrategien für Kinder vorgestellt, die durchaus helfen können. Es wird sogar empfohlen die Situation zu üben.
"Du stinkst" sagt Dein Feind ...
Links:
>> Nachhilfe in Schlagfertigkeit
Nachtrag (8.9.2008):
Wie wäre es aber mit einer anderen Strategie: Die "immer 2-mal stärker" Strategie. Die Amis haben das wohl Shock and awe genannt. Das würde heißen: Wenn dir einer blöd kommt, knall ihm/ihr eine. Schlag immer zweimal stärker zurück als du selbst angegriffen worden bist. Das sollte irgendwann (vielleicht sogar schon sehr früh) zur Aufgabe des Gegners führen. Die Abschreckung sollte Nachahmer abschrecken.
Oder die "turn the other cheak" Strategie? Was aber bringt mehr? Ungerechtigkeit erdulden oder konsequent bekämpfen? Die Gewalt-Frage ist eine der für mich ungeklärten Erziehungsfragen. Sie lässt sich leider auch nicht mit Werten beantworten. Denn Würde und Gerechtigkeit sind für mich auch wichtige Werte. Vielleicht sogar wichtiger als Gewaltfreiheit. Muss ich schlimmstenfalls selbst zum Mobber werden um nicht Opfer von Mobbing zu werden? Ich hoffe nicht.
Leider tut man damit dem verbalen Angreifer einen Gefallen und bereitet den Weg für weitere Attacken und bis letztlich zu körperlicher Gewalt führen können. Wenn ich aus wenig glorreichen Vergangenheit als Win Tsung/Blitzdefence Schüler etwas behalten habe, dann die: Mache dich nicht zum Opfer. Ein Angreifer meidet die Starken (und hier sind nicht Muskeln gemeint). Mit einer hilflosen Reaktion auf einen unerwarteten Angriff macht man sich aber leider zum Opfer.
In der FAS wurden letztens ein paar Abwehrstrategien für Kinder vorgestellt, die durchaus helfen können. Es wird sogar empfohlen die Situation zu üben.
"Du stinkst" sagt Dein Feind ...
- Übertreiben: Warte, bis ich die Schuhe ausziehe.
- Ironisieren: Was du nicht sagst.
- Kontern: Da passen wir ja gut zusammen. Du bist halt mein Vorbild.
- Verwirren: Aber das reimt sich doch gar nicht.
- Ins Leere laufen lassen: Da bleiben mir unangenehme Leute wenigstens vom Hals.
Links:
>> Nachhilfe in Schlagfertigkeit
Nachtrag (8.9.2008):
Wie wäre es aber mit einer anderen Strategie: Die "immer 2-mal stärker" Strategie. Die Amis haben das wohl Shock and awe genannt. Das würde heißen: Wenn dir einer blöd kommt, knall ihm/ihr eine. Schlag immer zweimal stärker zurück als du selbst angegriffen worden bist. Das sollte irgendwann (vielleicht sogar schon sehr früh) zur Aufgabe des Gegners führen. Die Abschreckung sollte Nachahmer abschrecken.
Oder die "turn the other cheak" Strategie? Was aber bringt mehr? Ungerechtigkeit erdulden oder konsequent bekämpfen? Die Gewalt-Frage ist eine der für mich ungeklärten Erziehungsfragen. Sie lässt sich leider auch nicht mit Werten beantworten. Denn Würde und Gerechtigkeit sind für mich auch wichtige Werte. Vielleicht sogar wichtiger als Gewaltfreiheit. Muss ich schlimmstenfalls selbst zum Mobber werden um nicht Opfer von Mobbing zu werden? Ich hoffe nicht.
25.6.07
Sexual Power for Women - Selbstbewusstsein verhindert Frust
Nicht gerade ein Buch für die sexuelle Früherziehung aber etwas, das ich meinen Mädels in die Hand drücken werde, wenn sie ihre ersten sexuellen Erfahrungen mit Partnern machen (oder kurz davor stehen):
Sexual Power for Women von Georgeann Cross aus dem Jahre 1997
Links:
>> Website zum Buch (inkl. Download)
>> Auszüge und Kommentare
Als Mann stehe ich dem Inhalt etwas zwiespältig gegenüber, schließlich geht es darum, die sexuelle Macht (und nicht nur diese) über den männlichen Partner zu erlangen. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob der von Georgeann Cross vorgeschlagene Weg überhaupt zum Ziel führt. Wer weiß schon, was Kerlen in 10 Jahren noch peinlich ist. Schamgefühl ist schon heute nicht mehr verbreitet. Omnipräsente Pornographie im Internet verändert unsere Gesellschaft zudem.
Ich bezweifle Frau Cross' Annahme, dass die ersten sexuellen Erfahrungen , den späteren Lebens- und Liebensweg nachhaltig beeinflussen. Mir ist ohnehin etwas anderes wichtig. Als Vater wäre es mir zumindest ein beruhigende Gefühl, wenn meine Töchter nach der Lektüre des Buches die männliche Psyche und den männlichen Körper besser kennen und verstehen - letztlich mit dem Ziel den ganzen Kerl in gewissen Grenzen zu kontrollieren. Es ist nicht nur gut zu wissen, dass man als Frau immer am längeren Hebel sitzt, sondern auch wie man diese Macht nutzen kann. Ein Satz, den ich an anderer Stelle einmal gelesen hab, passt hier gut: "Hey Jungs, begreift bitte: Jede Frau kann Sex haben, wenn sie will. Jede!"
Ein starkes Selbstbewusstsein ist - auch in sexueller Hinsicht - ein wichtiger Baustein eines zufriedenen Lebens.
Sexual Power for Women von Georgeann Cross aus dem Jahre 1997
Links:
>> Website zum Buch (inkl. Download)
>> Auszüge und Kommentare
Als Mann stehe ich dem Inhalt etwas zwiespältig gegenüber, schließlich geht es darum, die sexuelle Macht (und nicht nur diese) über den männlichen Partner zu erlangen. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob der von Georgeann Cross vorgeschlagene Weg überhaupt zum Ziel führt. Wer weiß schon, was Kerlen in 10 Jahren noch peinlich ist. Schamgefühl ist schon heute nicht mehr verbreitet. Omnipräsente Pornographie im Internet verändert unsere Gesellschaft zudem.
Ich bezweifle Frau Cross' Annahme, dass die ersten sexuellen Erfahrungen , den späteren Lebens- und Liebensweg nachhaltig beeinflussen. Mir ist ohnehin etwas anderes wichtig. Als Vater wäre es mir zumindest ein beruhigende Gefühl, wenn meine Töchter nach der Lektüre des Buches die männliche Psyche und den männlichen Körper besser kennen und verstehen - letztlich mit dem Ziel den ganzen Kerl in gewissen Grenzen zu kontrollieren. Es ist nicht nur gut zu wissen, dass man als Frau immer am längeren Hebel sitzt, sondern auch wie man diese Macht nutzen kann. Ein Satz, den ich an anderer Stelle einmal gelesen hab, passt hier gut: "Hey Jungs, begreift bitte: Jede Frau kann Sex haben, wenn sie will. Jede!"
Ein starkes Selbstbewusstsein ist - auch in sexueller Hinsicht - ein wichtiger Baustein eines zufriedenen Lebens.
24.3.06
Porn 2.0 und Gruppendruck
Eigentlich war ich heute auf der Suche nach dieser Sichtweise auf mySpace und Web 2.0 (eine Sichtweise, wie sie nur "normale Menschen" haben, die noch nicht - so wie ich - völlig verinternettet sind). Gefunden habe ich aber dann das hier: The Internet is for Porn (Musical meets World of Warcraft - lustig, sehenswert und ziemlich jugendfrei, wenn man kein Englisch versteht).
Wenn man dann zuendegegrinst hat, darf man offen zugeben, dass die Aussage einer gewissen Wahrheit nicht entbehrt. Das meiste Geld im Internet wurde jeher mit Sex verdient. Und das wird wohl auch so bleiben, wenn nicht bald Poker und Co. die Spitze übernehmen.
Schon der VHS Videorecorder hat seinen Siegeszug in den Privathaushalten zu einem guten Teil der Verfügbarkeit von zu leihenden und zu kaufenden Pornos zu verdanken. Und um zwei aktuelle Entwicklungen aufzunehmen: Bei Podcasts übersteigt die Nachfrage nach "Erotikinhalten" bei weitem das Angebot. Und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 tauschen auf dem Schulhof derzeit mit ihren Handies und PSPs bevorzugt Gewaltvideos und Pornos. Ein Mädchen: "Klar ist das eklig, aber wenn man dazugehören will, dann tauscht man auch."
Was tun? Dass Pornos und Gewalt "nicht gut" sind, ist klar. Bei Erwachsenen verändern sie das bestehende Wertegefüge. Bei Jugendlichen beeinflussen sie massiv die Entstehung eines solchen.
Wahrscheinlich gilt auch hier:
Ein Buch, dass ich noch nicht gelesen habe, das aber lesenswert sein soll: Pornified: How Pornography Is Transforming Our Lives, Our Relationships, and Our Families von Pamela Paul. Steht übrigens auf meiner Amazon Wishlist.
Wenn man dann zuendegegrinst hat, darf man offen zugeben, dass die Aussage einer gewissen Wahrheit nicht entbehrt. Das meiste Geld im Internet wurde jeher mit Sex verdient. Und das wird wohl auch so bleiben, wenn nicht bald Poker und Co. die Spitze übernehmen.
Schon der VHS Videorecorder hat seinen Siegeszug in den Privathaushalten zu einem guten Teil der Verfügbarkeit von zu leihenden und zu kaufenden Pornos zu verdanken. Und um zwei aktuelle Entwicklungen aufzunehmen: Bei Podcasts übersteigt die Nachfrage nach "Erotikinhalten" bei weitem das Angebot. Und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 tauschen auf dem Schulhof derzeit mit ihren Handies und PSPs bevorzugt Gewaltvideos und Pornos. Ein Mädchen: "Klar ist das eklig, aber wenn man dazugehören will, dann tauscht man auch."
Was tun? Dass Pornos und Gewalt "nicht gut" sind, ist klar. Bei Erwachsenen verändern sie das bestehende Wertegefüge. Bei Jugendlichen beeinflussen sie massiv die Entstehung eines solchen.
Wahrscheinlich gilt auch hier:- Eigenes Wertesystem vorleben
- Aufklären und Hinterfragen
- Hilfe zur Selbsthilfe (z.B. wie widerstehe ich Gruppendruck [1], [2], ...)
- Grenzen ziehen und kontrollieren
Ein Buch, dass ich noch nicht gelesen habe, das aber lesenswert sein soll: Pornified: How Pornography Is Transforming Our Lives, Our Relationships, and Our Families von Pamela Paul. Steht übrigens auf meiner Amazon Wishlist.
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